Tag: belarus

Kultur als Faustpfand

Vom 06.04.2015 | Thema: Belarus, Kultur | Auftraggeber: belarus analysen

Ein kurzes Lebenszeichen aus dem Schreibwahn (ich arbeite an einem Buch). Ich habe mal wieder etwas Längeres zu Belarus geschrieben. Für die belarus analysen:

Kultur als Faustpfand

Lukaschenkas neues Interesse für die belarussische Sprache

Seit Sommer 2014 hat Präsident Lukaschenka mehrmals öffentlich die Bedeutung der belarussischen Sprache betont. Für das Belarussische, das bisher nur ein Schattenleben führte und als Sprache der Opposition galt, könnte dies eine Zeitenwende bedeuten. Denn die Generation der Sowjetnostalgiker, deren Identität wesentlich durch den Sieg im Zweiten Weltkrieg geprägt wurde, stirbt allmählich aus. Das Regime braucht daher langfristig ein neues attraktives Kulturmodell, um sein Überleben zu sichern. Sprache und Kultur spielen zudem eine wichtige Rolle in der Abgrenzung und Selbstbehauptung gegenüber Russland, um der angesichts der Ukraine-Krise gestiegenen Gefahr eines Souveränitätsverlusts entgegenzuwirken. Eine Liberalisierung des Umgangs mit Andersdenkenden ist dennoch nicht zu erwarten.

Den vollständigen Text finden Sie HIER.

Man muss die Paranoia bekämpfen

Vom 12.01.2015 | Thema: Belarus, Literatur

Im Album, der Wochenendbeilage der Wiener Zeitung “DER STANDARD”, ist am 10. Januar 2015 mein Gespräch mit dem belarussischen Schriftsteller Viktor Martinowitsch erschienen. Dessen Roman “Paranoia” wurde im Jahr 2014 bei Voland & Quist veröffentlicht. HIER das Interview.

Weißrussisch zerrissen

Vom 26.10.2014 | Thema: Belarus, Literatur | Auftraggeber: FAZ

“Weißrussisch zerrissen”: Heute, am 22. Oktober 2014, in der FAZ. Meine Rezension des Romans “Zwei Seelen” von Maxim Harezki, der im August in einer Übersetzung von Norbert Randow und Gundula und Wladimir Tschepego im Berliner Guggolz Verlag erschienen ist.

Solidarisch mit der Ukraine

Vom 12.05.2014 | Thema: Belarus | Auftraggeber: Der Standard

Weißrussland, wo am 9. Mai die Eishockey-WM beginnt, gilt als letzte Diktatur Europas. Der weißrussische Künstler Artur Klinau im Gespräch über die spezielle Art und Weise, wie sein Land funktioniert. Das Interview habe ich für die Wiener Zeitung Der Standard geführt. HIER kann man es nachlesen.